Urlaub in Schweden – mehr als nur IKEA und Köttbullar

Im Jahr 1974 wurde das erste IKEA Möbelhaus bei in Deutschland eröffnet. Seit diesem historischen Tag gibt es Stand heute nicht nur weitaus mehr Möbelhäuser des gigantischen Konzerns aus Schweden – irgendwie haben wir Deutschen über die Jahre auch eine Sympathie gegenüber dem knapp 11 Millionen Bewohnern großen Land aufgebaut. IKEA und Köttbullar sei Dank!

Schweden hat dabei allerdings weitaus mehr zu bieten als schöne Möbel und leckeres Essen. Und so ist des es nicht verwunderlich, dass immer mehr Reiselustige das schöne Land für sich entdecken und bereisen. Urlaub in Schweden im Sommer und Winter – egal wann man sich für einen Trip nach Schweden entscheidet, man kann als Reisender eigentlich nichts falsch machen! Dazu ist das Land einfach zu Facettenreich und selbst in der eisigen Winterkälte kann man hier noch einiges Unternehmen.

In diesem Beitrag möchten wir deshalb einen näheren Blick auf das schöne Schweden werfen und uns genauer anschauen, was man hier als Tourist so erleben kann.

Das muss man bei einem Schweden Trip gesehen haben!

Stockholm. Vor allem wenn man nicht genau weiß, wo man seine Schweden-Reise eigentlich beginnen soll, ist Stockholm der perfekte erste Halt, denn: schon die Altstadt in Stockholm weiß definitiv zu überzeugen. Vor allem Touristen, die gerne Bilder für ihren Instagram-Account schießen, werden sich hier pudelwohl fühlen. Die Architektur der Altstadt ist nämlich atemberaubend!

urlaub in schweden

Auch das Schloss sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Hier trifft man nicht nur andere Touristen, sondern im besten Fall auch Einheimische an, die einen im Normalfall gerne etwas mehr über die schöne Stadt und ihre Geschichte erzählen. Ein besonders beliebtes Ziel ist auch das „Vasa Museum“. Wer auf Historie und vor allem alte Schiffe steht, der wird dieses Museum lieben. Touristen gehen hier im Regelfall nicht ohne heruntergelassener Kinnlade heraus!

Übrigens: die Stadt Stockholm besteht aus etlichen kleinen Inseln. Wenn ihr gutes Wetter erwischt und Lust habt mehr als die Altstadt zu sehen, dann lohnt es sich in jedem Fall Teile dieser Inseln zu erkunden. Erreichen könnt ihr die nächstgelegenen Inseln entweder paar U-Bahn oder ganz klassisch mit den dafür bereitgestellten Booten.

Göteborg. Göteborg ist zwar nur die zweitgrößte Stadt in Schweden, steht der Nummer 1 in Sachen Kultur, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in nichts nach!

Los geht’s mit den Museen und Kirchen Göteborgs. Hiervon hat Göteborg nicht nur viele, diese sind auch noch wunderschön und immer gut besucht. Egal ob man sich für das City Museum, Göteborgs Kunstmuseum, die Oscar Fredericks Church oder gar die Göteborger Oper entscheidet – all diese Orte stellen eine gute Möglichkeit dar, die schwedische Kultur ein bisschen besser kennenzulernen.

Wer es gerne ruhiger angehen lässt, dem sei der botanische Garten Göteborgs empfohlen. Dieser Ort ist gleichermaßen bei den Touristen, als auch bei den Studenten Göteborgs beliebt. Bei einem ruhigen Spaziergang kommt man hier immer Weg von den Alltagssorgen und kann sich danach, voller neuer Energie, wieder auf das Wesentliche fokussieren.

Wer sich so richtig unter die Einheimischen mischen möchte, der kann optional den „Lisebergs Nojespark“ besuchen. Hier gibt es neben tollen Wasser- bzw. Freizeitparks auch Shoppingmöglichkeiten und immer wieder Flohmärkte, auf denen man an einem Glückstag sicherlich so einige schwedische Juwelen finden kann.

Natur satt. Klingt zwar alles schön und gut, doch ihr habt keine Lust auf einen Stadtausflug? Keine Sorge, denn auch dann ist Schweden genau der richtige Urlaubsort für euch. Hier gibt es nämlich riesige Wälder, schneebedeckte Gebirge und natürlich Unmengen an Seen. Letzteres macht Schweden zu einem besonders beliebten Ziel unter Anglern. Zurückgezogen mit den Anglerkollegen in einem der dafür bereitgestellten Anglerhäuschen direkt am See bekommt man als Angler in Schweden alles, wonach man sich sehnt.

Dort wo es Seen und Kanallandschaften gibt, sind natürlich auch die Kajakfahrer nicht weit entfernt. Auch auf diesem Gebiet spielt Schweden nämlich absolut in der ersten Liga. Wer einen Kajaktrip mit seinen Freunden buchen möchte, der orientiert sich nicht nur an der Jahreszeit, sondern an den vielen Angeboten zum Thema Kajak selbst. Mit Sicherheit wird das richtige Angebot auch für euch dabei sein!

Zu guter Letzt kann man die Natur über eine – oder gar tägliche – Wanderungen erkunden. Das Wandern an der frischen, schwedischen Luft garantiert nicht nur gute Laune und atemberaubende Schnappschüsse – wenn ihr richtig Glück habt könnt ihr auf euren Wanderungen auch einige Elche entdecken. Kommt den Tieren aber bloß nicht zu nahe! Das kann nämlich schnell nach hinten losgehen!

schweden natur pur

Das Klima in Schweden

Während Minusgrade bei uns im Winter nicht unbedingt an der Tagesordnung stehen, sieht das in Schweden schon anders aus. Hier wird es an Wintertagen nicht nur extrem lange dunkel – im schlimmsten Fall wird es auch noch saumäßig kalt! Der Kälterekord Schwedens liegt jenseits der -50° Marke. Da hilft auch die dicke Winterjacke nicht mehr.

Im Sommer werden die dunklen Nächte von langen Tageslichtphasen abgelöst. Trotzdem herrschen hier andere Temperaturen als bei uns. So liegt die Durchschnittstemperatur für den Monat Juli konstant zwischen 15°-18°. Bikini Wetter sieht mit Sicherheit anders aus. Aber das ist ja auch nicht der Grund, weshalb wir nach Schweden fahren, nicht wahr?

Auch beim Thema Essen wissen die Schweden zu überzeugen

Wem das Essen in den IKEA Kantinnen dieser Welt schmeckt, der kann sich freuen: in Schweden selbst wird dieser kulinarische Genuss nämlich vervielfacht!

Ganz klar: dort, wo viel geangelt wird, gibt es natürlich auch immer frischen Fisch! Von dieser Weisheit ist auch Schweden nicht ausgenommen. Egal ob man Lachs, Krabben oder Heringe liebt – in den schwedischen Restaurants wird man nicht enttäuscht! Auch die im letzten Abschnitt angesprochenen Elche und Rentiere werden in Schweden übrigens verspeist. Klingt für uns zwar ungewöhnlich, aber wenn man schon mal hier ist, sollte man die Fleischsorten zumindest mal probiert haben. Wie sagt man so schön: andere Länder, andere Sitten.

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