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Sassnitz auf Rügen ist eine charmante Hafenstadt, die sich durch ihre maritime Atmosphäre, den historischen Fischereihafen und die unmittelbare Nähe zum UNESCO-Weltnaturerbe Jasmund auszeichnet. Die Stadt dient als Tor zu beeindruckenden Naturerlebnissen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Erkundungen an der Ostseeküste.
Was macht den Hafen von Sassnitz so besonders?
Der alte Fischereihafen von Sassnitz bildet ein malerisches Ensemble mit der Steilküste und dem auf dem Hochufer gelegenen Stadtteil. Hier spielt sich täglich das Leben der ein- und ausfahrenden Fischerkutter ab. Besucher haben die Möglichkeit, frischen Fisch direkt von den Schiffen zu erwerben, wo Dorsch, Hering und Flunder angelandet werden.
Als östlicher deutscher Tiefwasserhafen dient Sassnitz zudem als Anlegestelle für Fährverbindungen in Richtung Skandinavien, Russland und ins Baltikum. Darüber hinaus werden von hier aus diverse Ausflugsfahrten angeboten. Diese führen Reisende entlang der Kreideküste, zum Kap Arkona oder in den beliebten Badeort Binz.
Welche Veranstaltungen locken nach Sassnitz?
Die traditionellen Sassnitzer Hafentage gehören zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender. Das Hafenareal verwandelt sich dann in eine lebhafte Festmeile mit vielfältigen Ständen, Buden und Fahrgeschäften. Ein abwechslungsreiches Programm aus Musik und Konzerten sorgt für eine ausgelassene Atmosphäre. Besucher können ein stimmungsvolles Hafenfest für die ganze Familie erleben.
Wo befinden sich die besten Wanderwege rund um Sassnitz?
Route 1: Hochuferweg Sassnitz – Lohme
Der ausgezeichnete Hochuferweg zwischen Sassnitz und dem einstigen Fischerdorf Lohme verläuft direkt an der berühmten Kreideküste im Nationalpark Jasmund. Teile dieses Weges führen durch das UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“ und bieten naturnahe Erlebnisse.
Die Wanderung beginnt am Startpunkt Sassnitz Wedding und führt vorbei an der Piratenschlucht, dem Burgwall Hengst und dem Lenzer Bach. Von den ehemaligen Wissower Klinken eröffnet sich ein Ausblick auf die Ernst-Moritz-Arndt-Sicht. Anschließend geht es zum Kieler Bach und Brisnitzer Bach, die als Wasserfälle in die Ostsee münden. Ein Abstieg zum Strand ist über eine steile Treppe möglich.
Eine weitere Treppenanlage führt zum Kollicker Ort mit Leuchtfeuer. Von dort verläuft die Route zur Kleinen Stubbenkammer mit Victoriasicht und zum Königsstuhl. Hier erfolgt der Abstieg an den Strand über 486 Stufen.
Vom Königsstuhl führt der Weg bis zum Amt Nationalpark. Dort wird der rechte Plattenweg zum Hochuferweg nach Lohme eingeschlagen. Vorbei an Teufelsgrund und Stubbenhörn erreicht man kurz vor Lohme einen Pfad zum Strand.
- Anfangspunkt: Sassnitz Wedding
- Streckenlänge: ca. 11,5 km
- Höhenlage: 0-128 m über n.N.
- Schwierigkeit: mittel
- Gehzeit: ca. 4 Stunden
Route 2: Rundwanderung durch den Nationalpark
Diese Wanderung führt direkt durch den Nationalpark Jasmund bis zur Waldhalle mit den bekannten Wissower Klinken, deren Aussehen sich durch permanente Abbrüche verändert hat. Die Strecke bietet eine gute Mischung aus Wald- und Küstenlandschaft.
Startpunkt ist der Parkplatz in Sassnitz in der Stubbenkammerstraße. Man folgt dem alten Kopfsteinpflasterweg Buddenhagen bis zur „Alten Tanne“, wo rechts in Richtung Werder (eine kleine Siedlung mit Forsthaus) abgebogen wird.
Vorbei an der Waldhalle führt der Weg zum Hochufer, dem ehemaligen Standort der Wissower Klinken. Dieser Ort gilt als Inspiration für das berühmte Gemälde von Caspar David Friedrich. Dem Hochuferweg wird in Richtung Sassnitz gefolgt. Man gelangt vorbei an der Piratenschlucht, wo ein möglicher Abstieg zum Steinstrand besteht. Abschließend führt der Weg bis zum Wedding, dem Ausgang des Nationalparks.
- Anfangspunkt: Sassnitz Parkplatz Stubbenkammerstraße
- Streckenlänge: ca. 8,4 km
- Höhenlage: 16-138 m über n.N.
- Schwierigkeit: leicht
- Gehzeit: ca. 2-3 Stunden
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Route 3: Durch alte Kreidebrüche in den Nationalpark
Diese Route führt durch den Nationalpark Jasmund, vorbei an ehemaligen Kreidebrüchen und einzigartigen Ausblicken über die Jasmunder Landschaft. Am Ufer der Steilküste können mit etwas Glück fossile Gesteine entdeckt werden.
Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Sassnitz. An der Merkel-/Waldmeisterstraße biegt man hinter dem Friedhof in das Waldgebiet (Crampasser Berge) nach Dargast ab. Durch die alten Kreidebrüche geht es zum Boner Berg, anschließend folgt man der Natursteinstraße nach Rusewase.
Man läuft rechts an der Waldhalle vorbei zum Hochufer, dem ehemaligen Standort der Wissower Klinken. Im Anschluss wird dem Hochuferweg in Richtung Sassnitz gefolgt. Nach einem Abstieg zum Strand an der Piratenschlucht gelangt man vorbei am Findling „Klein Helgoland“, durch den Stadthafen über die Hängebrücke zum Stadtzentrum.
- Anfangspunkt: Sassnitz Bahnhof
- Streckenlänge: ca. 14,2 km
- Höhenlage: 0-150 m über n.N.
- Schwierigkeit: mittel
- Gehzeit: ca. 5 Stunden
Route 4: Rundtour durch den Nationalpark über Hochuferweg bis nach Piekberg
Ein Großteil dieser Tour verläuft auf dem klassischen Hochuferweg bis zum Königsstuhl. Mitten durch den Nationalpark, vorbei am Piekberg, der höchsten Erhebung Rügens, können Wanderer die ursprüngliche Natur Jasmunds entdecken.
Ausgangspunkt ist Sassnitz Wedding. Von dort wandert man vorbei an der Piratenschlucht, dem ehemaligen Standort der Wissower Klinken mit Blick auf die Ernst-Moritz-Arndt-Sicht bis zum Kollicker Ort mit Leuchtfeuer. Dem Weg wird bis zur Kleinen Stubbenkammer mit Victoriasicht und Königsstuhl gefolgt. Der Abstieg an den Strand erfolgt über etwa 480 Stufen.
Von der Stubbenkammer aus folgt man dem Rad-Rügenrundwanderweg in südlicher Richtung. Linker Hand befindet sich der Piekberg, die höchste Erhebung Rügens. Weiter führt der Weg nach Rusewase. Dort wird links die alte Natursteinstraße entlang nach Buddenhagen eingeschlagen.
Am Waldgebiet der Crampasser Berge folgt man dem Weg zum Sassnitzer Friedhof, um am Bahnhof vorbei durch das Stadtzentrum zurück zum Ausgangspunkt Wedding zu gelangen.
- Anfangspunkt: Sassnitz Wedding
- Streckenlänge: ca. 20 km
- Höhenlage: 20-161 m über n.N.
- Schwierigkeit: mittel
- Gehzeit: ca. 7,5 Stunden
Warum ist Sassnitz ein idealer Urlaubsort im Jahr 2026?
Sassnitz eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen und Erkundungen des Nationalparks Jasmund sowie des östlichen Teils der Insel Rügen. Viele attraktive Highlights der Insel sind von hier aus gut erreichbar, sowohl mit dem Fahrzeug als auch mit dem Fahrrad. Als staatlich anerkannter Erholungsort bietet Sassnitz im Jahr 2026 die idealen Voraussetzungen für einen erholsamen Rügen-Urlaub.
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Häufige Fragen zu Sassnitz Rügen
Welche besonderen Merkmale hat der Hafen von Sassnitz?
Der Hafen von Sassnitz ist ein historischer Fischereihafen, der zugleich als Tiefwasserhafen für Fährverbindungen nach Skandinavien und ins Baltikum dient. Er zeichnet sich durch seine malerische Lage an der Steilküste aus, wo frischer Fisch direkt von den Kuttern erworben werden kann.
Gibt es in Sassnitz die Möglichkeit, Ausflüge zu den Kreidefelsen zu unternehmen?
Ja, vom Hafen Sassnitz aus werden Ausflugsboote angeboten, die Besucher zur berühmten Kreideküste, zum Kap Arkona oder auch nach Binz bringen. Dies ermöglicht eine einzigartige Perspektive auf die beeindruckende Küstenlandschaft Rügens.
Welche Art von Veranstaltungen finden in Sassnitz statt?
Ein zentrales Ereignis sind die traditionellen Sassnitzer Hafentage. Hier verwandelt sich der Hafen in eine Festmeile mit vielfältigen Ständen, Fahrgeschäften und einem rhythmischen Programm aus Live-Musik und Konzerten, das für eine lebhafte Atmosphäre sorgt.
Was ist das Besondere am Hochuferweg Sassnitz – Lohme?
Der Hochuferweg zwischen Sassnitz und Lohme führt durch den Nationalpark Jasmund, direkt entlang der Kreideküste. Teile des Weges sind zudem Teil des UNESCO-Weltnaturerbes „Alte Buchenwälder Deutschlands“, was ihn zu einem besonders reizvollen Naturerlebnis macht.
Ist Sassnitz gut für Wanderurlaube geeignet?
Absolut, Sassnitz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Die Stadt liegt unmittelbar am Nationalpark Jasmund und bietet Zugang zu zahlreichen Routen, die durch beeindruckende Landschaften und zu Highlights wie den Kreidefelsen führen.