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Der Bodensee, ein strahlendes Juwel im Herzen Europas, lockt im Jahr 2026 weiterhin mit seiner unvergleichlichen Schönheit, kulturellen Vielfalt und idyllischen Landschaften. Diese Region bietet eine Fülle an spannenden Reisezielen, von historischen Städten über malerische Inseln bis hin zu charmanten Seeufern, die für jeden Geschmack unvergessliche Erlebnisse bereithalten.
Die 22 vorgestellten Destinationen bieten einen facettenreichen Einblick in die Bodenseeregion. Sie reichen von geschichtsträchtigen Orten mit barocken Schlössern bis zu Naturparadiesen, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Ob kulturelle Entdeckungen, aktive Erholung oder einfach nur entspannte Stunden am Wasser – der Bodensee verspricht vielfältige Urlaubserlebnisse.
Welche historischen Orte am Bodensee sind besonders sehenswert?
In der Bodenseeregion finden sich zahlreiche Städte und Gemeinden, die mit ihrer Geschichte und architektonischen Schätzen beeindrucken. Diese Orte erzählen Geschichten vergangener Zeiten und laden dazu ein, in ihre Historie einzutauchen.
Tettnang: Barocke Pracht im Herzen des Bodensees
Tettnang, geprägt vom glanzvollen Lebensstil der Grafen von Montfort, die hier 500 Jahre residierten, präsentiert sich noch heute heiter und lebensfroh. Die Stadt verdankt den Montforts gleich drei Schlösser, die von barocker Heiterkeit auf historischem Boden zeugen.
Besucher können das Torschlossmuseum im ältesten Schloss der Stadt erkunden und dabei die Macht und den Niedergang eines Geschlechts erleben, das den Bodenseeraum maßgeblich mitgestaltete. Das Neue Schloss besticht mit feinem Stuck, Fresken, Bildern und Ornamenten, die den Glanz vergangener Zeiten widerspiegeln. Dieses wurde 75 Jahre von den Montforts bewohnt, bevor finanzieller Ruin zur Aufgabe des Besitzes führte. Elegante Salons und der Bacchussaal vermitteln ein lebendiges Bild dieser Epoche, die jährlich im Juni oder Juli beim Montfortfest neu belebt wird.
Friedrichshafen: Wo die Luftfahrtgeschichte lebendig wird
Das Wahrzeichen von Friedrichshafen ist die Schlosskirche aus Rorschacher Sandstein (1695). Daneben prägen das noch ältere Schloss und die Uferpromenade, eine der längsten und schönsten am Bodensee, das Stadtbild. Trotz dieser Schönheiten zieht eine Attraktion die meiste Aufmerksamkeit auf sich: das Zeppelin-Museum.
Hier wurde eine Ära der Luftfahrt rekonstruiert, die nichts an Glanz und Romantik verloren hat. Von Friedrichshafen startete am 02. Juli 1900 das erste Luftschiff LZ 1. Hier entstanden viele Nachfolger, die als Passagier- und Frachtschiffe, Forschungs-Zeppeline oder Kriegsgerät die Welt bereisten. Modelle, Zeichnungen und Originalteile illustrieren die Technik und ihre Funktion und erinnern an Graf Zeppelin, dessen Ideen noch immer aktuell sind.
Langenargen: Romantische Kulisse am Schloss Montfort
Annette von Droste-Hülshoff bezeichnete die Lage von Schloss Montfort als „ächt romantischen Punkt“. Die Grafen Montfort, eine Seitenlinie des Vorarlberger Geschlechts, errichteten hier im 13. Jahrhundert das erste Schloss. Sein heutiges Erscheinungsbild mit maurischen und englischen Tudor-Einflüssen erhielt es im 19. Jahrhundert.
Langenargen nutzt sein Schloss vielfältig: Es beherbergt ein Haus des Gastes mit fürstlichem Leseraum, Terrassen-Café, Bar und Diskothek. Der achteckige Turm dient als Aussichtsplattform. Die Langenargener Sommerkonzerte im Schloss sind festliche Ereignisse und finden in den Sommermonaten jeweils freitags um 20.30 Uhr statt. Das alljährliche Uferfest mit traditionellem Fischerstechen im Gondelhafen sorgt für weitere Unterhaltung, bei dem historische Langenargener Figuren eine Rolle spielen.
Lindau: Eine historische Schatzinsel im Bodensee
Lindau, fast am östlichen Ende des Bodensees gelegen, ist ein Kleinod, aus Steinen gebaut und in Wasser gebettet. Als Kloster und Fischersiedlung früh erwähnt (882), entwickelte sich Lindau zu einer Perle des Bodensees. Geschützt von Diebsturm, Mangturm und Teilen der Stadtmauer barg die Stadt bauliche Schätze und als eine der reichsten Städte Oberschwabens sicher auch privates Vermögen.
Besucher können durch Sträßchen und Gassen bummeln und dabei bunte Häuserfronten bestaunen. Der Duft der Romantik liegt in der Luft des seeumspülten Inselreichs. Sehenswert sind die Stephanskirche mit prächtigen schmiedeeisernen Gittern, die Stiftskirche mit Deckenmalerei von Appiani, die St.-Peters-Kirche mit Fresken von Holbein d.Ä., das Rathaus mit Fassadenschmuck und das Haus „Zum Cavazzen“, das als schönstes Haus am Bodensee gilt. Der bayerische Löwe wacht am Hafen und blickt in die Ferne.
Überlingen: Mittelalterliche Überlieferungen am Bodensee
Zwischen Wald und Wasser liegt in Überlingen ein schöner Rest Mittelalter. Ringmauern, Wehrtürme, Stadttore und tiefe Gräben, die alten Schutz- und Trutzbauten der Reichsstadt, bewachen noch heute symbolisch Münster und Rathaus, Kirchen und Patrizierhäuser und bewahren alte Traditionen.
Im Heimatmuseum der Stadt, dem Patrizierhof „Reichlin von Meldegg“ (1462 erbaut), wird die Geschichte durch Kunst- und Gebrauchsgegenstände lebendig. Eine Besonderheit sind die vielen reizvoll ausgestellten Puppenstuben und -küchen. Lebensgroße Zeugen frühen Kunstsinns erwarten Besucher im spätgotischen Münster mit seinem frühbarocken Hochaltar (1616) und im gotischen Rathaus mit seinem berühmten Ratssaal. Trotz seiner reichen Geschichte bleibt Überlingen jung und fit mit Wanderwegen, Bootsverleih, Tennis, Reiten und vielem mehr.
Konstanz: Kultur, Geschichte und Seeblick
Konstanz bietet eine überwältigende Stadtromantik und zahlreiche historische „Konstanten“. Vom Parkplatz am Fischmarkt oder direkt vom Schiff aus lässt sich ein Rundgang durch die Stadt beginnen. Wenige Schritte entfernt liegt das Konzilgebäude (1388), das von 1414-1418 Schauplatz des größten abendländischen Reformkongresses war.
Christuskirche und das frühere Dominikanerkloster auf der Insel, Geburtsstätte des Grafen Zeppelin, grüßen den Besucher. Kloster Zoffingen mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert und der Rheintorturm, Wächter des ältesten Stadtteils mit seinem mittelalterlichen Gassengewirr, zeugen von der langen Geschichte. Das Haus zur Kunkel überrascht mit berühmten Weber-Fresken, und das Münster beeindruckt mit seiner Architektur. Der Reichtum der Stadt, ihre Liebe zum Detail und die sie umschlingende See sind überall spürbar.
Stein am Rhein: Ein Bilderbuch an Hausfassaden
Stein am Rhein ist ein großes Bilderbuch, dessen Seiten sich nicht umblättern lassen, da sie auf die Fassaden der Häuser gemalt sind. Vom Untertor bis zum Rathaus sind alle verputzten Flächen über und über bemalt. Hier finden sich Wappen, Sprüche, geschlossene Szenen und ganze Geschichten, wie die Rettung Noahs vor der Sintflut oder der Schwur einer des Ehebruchs verdächtigten Kaiserin.
Auf der Rathausfassade wird eine richtige Schlacht dargestellt: die Heimkehr des Steiner Fähnleins aus der Schlacht bei Murten gegen Karl den Kühnen. Ein anderes Fassadenbild zeigt einen erfolgreich abgewehrten Überfall des umliegenden Adels auf das Städtchen. Weiße Stühle auf dem Rathausplatz laden dazu ein, dieses einmalige Bilderbuch in aller Ruhe zu betrachten.
Welche Natur- und Freizeiterlebnisse bietet die Bodenseeregion?
Die Bodenseeregion ist nicht nur für ihre kulturellen Schätze bekannt, sondern auch für ihre vielfältigen Naturlandschaften und Freizeitmöglichkeiten. Ob Tierbeobachtung, idyllische Inseln oder malerische Uferwege – hier kommt jeder Naturliebhaber auf seine Kosten.
Wasserburg: Erholung zwischen See und Alpenpanorama
Wasserburgs Häuser mit ihren abgewalmten Dächern drängen sich um den Zwiebelturm der Kirche und das Schloss und bilden mit dem See und der Alpenkette eine hübsche Silhouette. Vom großen Parkplatz aus können Besucher wählen: Entweder westwärts in Richtung Nonnenhorn gehen, am Malerwinkel vorbei, auf einem zwei Kilometer langen Weg durch das Naturschutzgebiet an der Nonnenhorner Bucht mit herrlichen Durchblicken zur Wasserburger Halbinsel. Oder ostwärts zum Erholungs-, Sport- und Freizeitzentrum mit beheiztem Freibad. Ob Schwimmen oder Wandern, beides ist möglich. Nach Lindau sind es fünf (Festland-)Kilometer. Für Müßiggänger in Wasserburg empfiehlt sich das Haus des Gastes mit seiner großen Gartenterrasse direkt am See. Der gute Obstler ist ein Stück bayerischer Natur, das hier im Sitzen erlebt werden kann.
Bregenz: Der Pfänderblick für beeindruckende Aussichten
Zwischen Talstation (fünf Gehminuten vom Schiffshafen) und Bergstation auf dem Pfänder liegen genau 607 Meter und zehn Zentimeter Höhenunterschied. Die Fahrt mit der Pfänderbahn ist ein Erlebnis: Das genüssliche Herausgehoben-Werden aus der Stadt eröffnet Blicke auf Dächer und Türme, dann weitet sich der Horizont grenzenlos jenseits des Sees.
Die Pfänderbahn ist gut zwei Kilometer lang und die Fahrt auf 1029 Meter ü.M. dauert etwa fünf Minuten, bei einer höchsten Steigung von 57,5 Prozent. Vom „Balkon“ aus überblicken Besucher die Alpenwelt und den Bodensee. Das Aussichtsrestaurant ist auf Selbstbedienung eingerichtet, das Abendrestaurant im Stock darüber öffnet erst um 18.30 Uhr. Zwei Stunden vor Mitternacht muss die letzte Bahn talwärts genommen werden, doch bis dahin bleibt ein unvergessliches Erlebnis.
Allensbach: Tierische Begegnungen im Wild- und Freizeitpark
Ganz in der Nähe des wildreichen Naturschutzgebietes Mindelsee lädt der Wild- und Freizeitpark Allensbach das ganze Jahr über ein, rund 300 Tiere zu beobachten und zu bestaunen. Dazu gehören Braunbären, die immer wieder lautstark auf sich aufmerksam machen, sowie Luchse und Wölfe, die in sicheren Gehegen untergebracht sind.
Die Tiere sind an Menschen gewöhnt und dürfen – mit Ausnahme der Wölfe und Luchse – auch gefüttert werden. Interessant ist auch die landschaftstypische Vegetation des Parks mit Obstbaumblüten, Wildorchideen, Wild-Iris, Wiesenenzian und Wollgräsern. Kleine Parkbesucher vergnügen sich auf den Abenteuer-Spielplätzen, und anschließend treffen sich alle auf der Sonnenterrasse des „Landgasthauses Mindelsee“ zu Wildspezialitäten.
Welche Inseln am Bodensee sind lohnenswerte Ausflugsziele?
Die Inseln im Bodensee sind wahre Perlen, die mit ihrer einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte verzaubern. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und bietet unvergessliche Erlebnisse.
Insel Mainau: Ein blühendes Paradies im Bodensee
Die Insel Mainau gleicht einem Garten Eden, wo die Natur vom Frühling bis in den Herbst ihre volle Pracht entfaltet. Im April/Mai beginnt das Schauspiel mit einer großen Orchideenschau im Palmenhaus sowie Tulpen und Hyazinthen in Hunderttausenden von Zwiebeln. Dann flammen die Rhododendrengassen auf, und ab Juni blühen und duften 1300 Rosensorten um die Wette, bevor im Herbst das Finale der Dahlien folgt.
Auch subtropische Pflanzen wie fruchttragende Bananenstauden, Palmen-, Orangen-, Mandarinen- und Zitronenbäume schmücken die Insel. Exotische Vögel geben sich hier ein buntes Stelldichein. Überall findet man plätscherndes Wasser, sei es als italienische Wassertreppe, Springbrunnen oder Teich. Die Mainau ist mit den Schiffen der Weißen Flotte, zu Fuß über eine kleine Brücke vom Festland oder mit der Inselbahn erreichbar. Viele Wege führen zu dieser farbigen Blumeninsel.
Insel Mainau: Ein malerischer Rundgang durch das Blütenmeer
Die Schönheit der Blumeninsel Mainau entfaltet sich am besten auf einem Inselrundgang. Vom ‚Eingang Lauen‘ spazieren Besucher am Südufer entlang, vorbei an Tiergehegen und einem kleinen Teich. Parallel dazu verläuft die Straße der Wild- und Strauchrosen. An der Nordseite der Insel befinden sich ein kleiner Hafen und die Schiffsanlegestelle.
Südlich wartet das Restaurant Comtureykeller mit einer Sehenswürdigkeit: Im ‚Torkelturm‘ befindet sich ein 300 Jahre altes Weinfass, das 25.000 Liter fasst. Von hier aus geht es hinauf zur aussichtsreichen Schlossterrasse und zum im italienischen Stil angelegten Rosen- und Tropengarten. Beachtenswert ist das dreiflügelige Schloss, der Wohnsitz von Graf Lennart Bernadotte. In westlicher Richtung ist ein alter Wehrturm zu erkennen – einer von ehemals 16 Türmen. Über Arboteum und Panoramaweg erreicht man den höchsten Punkt der Insel, von dem aus sich ein schöner Blick über den Bodensee bis zu den Schweizer Bergen bietet.
Reichenau: Insel-Kostbarkeiten und grüne Paradiese
Die Insel Reichenau, ein grünes Paradies, ist bekannt für ihre drei Kirchen, die alle weit über 1000 Jahre alt sind und die Tradition christlicher Kultur bezeugen. Das Münster, die ehemalige Klosterkirche in Mittelzell und Mittelpunkt der Insel, birgt eine reiche Schatzkammer. St. Georg in Oberzell mit der St. Pirmins-Statue weist ottonische Wandmalereien auf. St. Pirmin war der Gründer der Abtei Reichenau. Und St. Peter und Paul in Niederzell schmückt ein romantisches Apsidalbild.
Diese Kirchenkostbarkeiten prägen noch heute das Leben auf der Insel, wie etwa am 25. April, wenn zum Markusfest ein blumengeschmückter Trachtenzug heilige Schreine des Münsters über die Insel bewegt. Seit den Tagen der Äbte, von denen Walafried Strabo das erste Gartenbuch schrieb und darin seinen Kräutergarten vorstellte, ist Reichenau auch ein Gemüsegarten. In Gewächshäusern und in freier Natur grünt und reift, was später gesunde Abwechslung auf die Küchenzettel bringt.
Wo gibt es außergewöhnliche Museen am Bodensee?
Neben den historischen Stätten und Naturschönheiten bietet die Bodenseeregion auch eine Reihe von Museen, die sich durch ihre einzigartigen Themen und Ausstellungen auszeichnen. Von barocken Schlössern bis zu prähistorischen Pfahlbauten – hier gibt es viel zu entdecken.
Eigeltingen: Närrische Versammlung im Fasnachtmuseum
Der Fasnacht, die alljährlich Land und Leute im Hegau und am Bodensee beherrscht, wurde ein Schloss gewidmet: Schloss Langenstein mit dem Fasnachtmuseum. Hauptattraktionen sind hier 160 lebensgroße Figuren im Fasnachtshäs und mit eigenwilligen holzgeschnitzten Larven – eine wirklich närrische Versammlung.
Da trifft man den Hemdglonker und Hänsele, die Spöckwiebli und Kappedäschle, die Schnabelgiere und das Poppele. Was Fasnet war, ist und sein soll: In Langenstein erfährt man es kurz und bündig. Das Museum ist immer offen, denn die Fasnacht dauert hier das ganze Jahr. Das 1969 als erstes seiner Art in Süddeutschland gegründete Museum musste mittlerweile dreimal erweitert werden – ein Beweis für die Ergiebigkeit der alemannischen Fasnet und ihre Beliebtheit auch außerhalb der Saison.
Salem: Geschichte und Brandschutz im Kloster
Sieben Jahrhunderte, vereint in einer Klosterstadt – das ist Salem. Vom Gotik des 13. Jahrhunderts am Salemer Münster bis zum Klassizismus des Rentamts spazieren Besucher hier durch deutsche und europäische Baugeschichte. Zentrum ist das bedeutendste süddeutsche Zisterzienserkloster selbst, ein über Jahrhunderte erblühtes Stück abendländischer Kultur.
Führungen durch Münster, Schloss und Kloster sind ein geschichtliches Muss. In der Prälatur erwartet eine Überraschung: Hier befindet sich das frühere Spritzenhaus des Klosters, dem seit dem großen Brand von 1697 besonderes Interesse galt. Heute ist hier ein Feuerwehrmuseum untergebracht, mit frühen Hand- und Dampfspritzen, Pferde- und Motorlöschzügen, Leitern, Helmen, Uniformen und sogar einem Webstuhl für Feuerwehrschläuche. Nachdem der Wissensdurst gelöscht ist, empfiehlt sich eine Weinprobe im historischen „Torkel“ nebenan.
Uhldingen-Mühlhofen: Ein Dorf auf Beinen
Schon immer hatte der Mensch ein großes Schutzbedürfnis. Während er im nahen Petersfels (bei Engen) noch in Höhlen lebte, baute er später Hütten und Häuser, gesichert gegen menschliche und tierische Feinde in ufernahen Seeregionen.
Forschungen von Prof. Dr. Reinerth und Funden am Federsee und Bodensee verdanken die rekonstruierten Pfahlbauten bei Uhldingen ihre Existenz. Hier stehen zwei Dörfer aus zwei kulturgeschichtlichen Epochen: das Steinzeitdorf und das Bronzezeitdorf. Sie zeigen (Werk-)Zeugen früher geistiger Leistungen des Menschen, wie Steinbeil, Steinaxt, Pfeil und Bogen, aber auch Steinsäge und -bohrer. In den Häusern des Bronzezeitdorfes erwarten Besucher Töpferei und Schmelze, die verraten, wie Hausgeräte und Waffen entstanden. Auch der Kunstsinn hatte sich bereits entwickelt: Verzierte Töpfe „verschönerten“ die Hausarbeit und Schmuck die Hausfrau. Ein Zeitsprung von rund 3000 Jahren führt nach Birnau, einem Höhepunkt späteren Kunstsinns.
Meersburg: Historische Burganlage und Dichterehrungen
„Mir ist die See ein trauter Freund, der mit mir lächelt, mit mir weint.“ So dichtete einst Annette von Droste-Hülshoff, die lange auf der ältesten deutschen Burg, dem Meersburger Alten Schloss, wohnte. Sie besuchte dort ihre Schwester und ihren Schwager. Im 7. Jahrhundert gegründet und im 18. Jahrhundert um das Alte Schloss erweitert, liegt oberhalb bunter Fachwerkgassen die einstige Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz stadt- und seebeherrschend da.
Besucher können einen Blick in das Zimmer der Dichterin und in die vielen anderen Kammern, Gemächer, Hallen und Säle, auf Gemälde und Gewänder – und auf den See – werfen. Danach kann man zum Neuen Schloss wechseln, das von Balthasar Neumann sein repräsentatives Treppenhaus, von Pozzi die hübschen Stukkaturen und von Appiani seine Deckengemälde erhielt. Noch heute geht es hier festlich zu, wenn die Schlosskonzerte von Juni bis September – jeweils samstags um 20 Uhr – akustische Brücken in die Vergangenheit schlagen.
Meersburg: Annettes Fürstenhäusle, ein Refugium der Poesie
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts übte Meersburg eine besondere Anziehungskraft auf viele Kunstschaffende aus. Das kleine Städtchen am Bodensee entwickelte sich ab 1838 zum beliebten Treffpunkt von Literaten, Künstlern, Malern und Sammlern. Einer der ersten war der Germanist Freiherr von Laßberg, der die Alte Burg kaufte. Seiner Schwägerin aus dem Münsterland gefiel dieses Ambiente, sie kam immer öfter zu Besuch und kaufte sich schließlich vom Honorar ihrer Bücher das Fürstenhäusle. Es war keine Geringere als die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff.
Besucher können das romantische Refugium hoch über der Stadt und mitten in einem Weinberg gelegen besuchen. Die teilweise original erhaltenen Möbel vermitteln einen guten Eindruck von Annettes Lebensart. Die besondere Atmosphäre dieser „Insel“, in der Annette ihre Gedichte verfasste und ihren eigenen Wein erntete, fängt den Besucher ein. Der großartige Blick auf den See verstärkt diesen Eindruck – heute wie damals.
Arbon: Ein Schloss erzählt Geschichten
Im „Historischen Museum Schloss Arbon“ werden in den Gebäuden und im Turm Rückblicke auf die Anfänge der Stadt, auf Kunst und Kultur, auf Kirchen und Kapellen, auf Waffen und Wasserversorgung gewährt. Hier kam hinter Schloss und Riegel, was der Nachwelt erhalten bleiben sollte.
Besucher können in die Wohnstuben Arboner Bauern treten und Zeugnisse alten Handwerks betrachten. Der Blick reicht noch weiter in die Geschichte: Steinzeitliche Funde und findige antike Wasserversorgungssysteme werden ebenso dokumentiert wie Erfindungen und Patente der frühen Industrialisierung. Auch das „Haus der Torwache“ und das „Haus der Freiheit“ – heute Gasthof Römerhof – sind sehenswert. Diese historischen Gebäude (um 1500) fügen sich farbenfroh und stilgerecht in die Reste der Stadtmauer ein. Der nahe Wasserturm ist allerdings nicht historisch, er stammt aus dem 20. Jahrhundert.
Welche Radtouren und Aussichtspunkte gibt es am Bodensee?
Die Bodenseeregion ist ein Paradies für Radfahrer und bietet atemberaubende Aussichtspunkte, die einen unvergesslichen Blick über den See und die Alpenlandschaft ermöglichen. Egal, ob gemütliche Touren oder anspruchsvolle Anstiege – hier findet sich für jeden das Richtige.
Bodman-Ludwigshafen: Vielfältige Freizeitgestaltung am See
Zwischen Bergrücken und Seefront, auf historischem Boden erbaut, liegt der Ort, der dem Bodensee seinen Namen gab: Bodman. Hier, am westlichen Ende des fast endlosen Wassers, erwartet Besucher eine farbenfrohe Freizeitpalette. Ausflüge können individuelle Akzente erhalten: Aufstieg zur Ruine der 1643 zerstörten Burg mit ihrem gespenstisch wirkenden Gemäuer, Besuch von Schloss Frauenberg mit dem berühmten Gnadenbild (15. Jahrhundert) in der Schlosskapelle oder einfach nur Treibenlassen im See oder am See.
Das Strandbad steht ebenso offen wie der See, auf dem gesegelt, gerudert und gesurft werden kann, natürlich mit Mietbooten und unter sachkundiger Anleitung. Wer seine Ziellinie an Land steckt, hat viele Möglichkeiten: Heimatmuseum mit Funden aus der Jungsteinzeit, Tennis, Minigolf sowie längere Spaziergänge am Seeufer und auf dem Bodanrück.
Ludwigshafen: Mit dem Rad die Bodenseeregion erkunden
In Ludwigshafen ist es empfehlenswert, am Bahnhof ein Rad zu mieten. Der Umstieg von 4 auf 2 Räder kostet nur wenige Euro, und mit einer Deutschen Bahn Karte ist der Preis halbiert. Ein Prospekt der DB empfiehlt gleich sieben Touren ab Ludwigshafen. Die 10 km bis Stahringen enden an der Burgruine Homburg. Über die Schwäbische Dichterstraße und den waldigen Bodanrücken reicht der Blick bis nach Konstanz und zu den Schweizer Alpen.
Wer sich in Ludwigshafen für die Tour nach Überlingen (15 km) entscheidet, sollte dort das Münster mit frühbarockem Hochaltar, die Franziskanerkirche, das Rathaus und die Stadtbefestigung besuchen. Mit dem Rad ist alles schnell erreicht. Auf dem Rückweg passiert man die Höhengaststätte Haldenhof. Der Aufstieg lohnt doppelt: Nach verdienter Höhenpause geht es talwärts – mit Gebrause.
Weinfelden: Panoramablicke vom Thurberg
Nusshalden, Käseruck, Brisi, Frümsel, Glaserhorn, Spitzmeilen, Mürtschenstock, Vrenelisgärtli – das sind nur Auszüge aus dem Alpenpanorama, das sich von Ost nach West erstreckt, wenn man auf dem Thurberg im Café Thurberg ein Glas Thurberg genießt. Hoch über Weinfelden, über schnurgeraden Weinterrassen, die die Sicherheit geben, dass der Wein auch im nächsten Jahr nicht ausgeht, kann das nahe Alpenmassiv „en masse“ und „en détail“ studiert werden.
Alternativ kann man sich auf den Weg machen: entweder durch weingrüne Hänge hinüber zum Schloss Weinfelden oder hinab zum Ort Weinfelden. Eine Dreiviertelstunde zwischen Weinfeldern, immer den schmalen Straßen nach, bietet einen Blick auf den malerischen Ort, klein wie aus der Puppenkiste. Ein Blumensträußchen, das Abschiedsgeschenk der Familie Breitenmoser, die das Café Thurberg betreibt, rundet das Erlebnis ab.
Wo lassen sich kunsthistorische Highlights entdecken?
Die Bodenseeregion ist reich an kunsthistorischen Schätzen, die von sakralen Bauwerken bis hin zu beeindruckenden Schlossanlagen reichen. Diese Orte bieten tiefe Einblicke in vergangene Epochen und künstlerische Meisterleistungen.
Birnau: Ein barocker Kirchen(t)raum in den Weinbergen
Mitten in den Weinbergen liegt die schönste Barockkirche am Bodensee: Birnau. Sie ist ein Werk von Peter Thumb, der sie samt vorgelagertem Priesterhaus als Sommerresidenz der Äbte im Auftrag des Zisterzienserklosters Salem als Wallfahrtskirche baute (1747-1750). Joseph-Anton Feuchtmayer schuf die Plastiken, Altäre und den Stuck. Gottfried Bernhard Gölz malte Decke und Seitenaltäre aus. So entstand ein Kirchenraum voller Grazie und Eleganz.
Alles schwebt, ist leicht, fast scheint es, als spielten die Figuren am Hochaltar galantes Theater. Weitbekannt ist die Figur des Birnauer Honigschleckers, einer Putte am Rahmen des rechten Seitenaltars. Hier wird im Bild und durchaus hintergründig an den heiligen Bernhard von Clairvaux und seine Beredsamkeit erinnert, den seine Zeitgenossen zutreffend ‚Dr. Honigfluß‘ nannten. Baumeister Thumb wollte eine Treppe bis zum Seeufer führen. Beim Verlassen der Wallfahrtskirche Birnau geben Besucher ihm bestimmt recht.
Hemmenhofen: Künstlertreffpunkt Höri und Otto Dix
Die landschaftliche Schönheit der Halbinsel ‚Höri‘ zog in den zwanziger Jahren Schriftsteller und Maler an. Trotzdem baute Otto Dix hier 1936 nicht ganz freiwillig sein ‚Haus im Exil‘ in Hemmenhofen mit großartigem Blick auf den Untersee und das Schweizer Ufer. In dieser ländlichen Idylle lebte und arbeitete der Künstler übrigens bis zu seinem Tode 1969.
Kunsttouristen geben sich in diesem Haus nun ein Stelldichein: Seit 1991 befindet sich hier das Otto-Dix-Museum – zum Andenken an den Maler und Menschen Otto Dix. Im Eingangsbereich erwartet der Künstler mit einem Selbstportrait. Besucher können einen Blick in das ehemalige Musikzimmer werfen und im ‚Blauen Salon‘ den von Nelly Dix bemalten Kachelofen bewundern – und natürlich immer wieder Bilder und Zeichnungen des Hausherrn. Im Obergeschoss befindet sich das Atelier des Malers mit Arbeitstisch, Staffelei und Bilderregalen. Die Einrichtung vermittelt die Atmosphäre, in der zahlreiche bedeutende Werke entstanden sind.
Mannenbach: Schloss Arenenberg und napoleonische Wohnkultur
Das Schloss Arenenberg liegt, von alten Bäumen verdeckt, über einem Steilhang am See und hält Weltgeschichte wach: Erinnerungen an Napoleon, den großen Korsen und seinen Neffen Napoleon III. Dennoch dominieren hier zwei Frauen: Königin Hortense und Kaiserin Eugénie.
Beide haben in diesem Haus gelebt und es nach ihrem Geschmack gestaltet. Hortense Beauharnais war die Frau von Napoleons Bruder Louis, König von Holland, und Eugénie die Frau Napoleons III., der hier aufgewachsen ist. Heute ist das Haus ein Museum der Wohnkultur. Besucher erleben hier, wie sich das Empire in zarte Romantik verwandelt und die Romantik in die Pracht des zweiten Kaiserreiches führt: Salons, die Zelten gleichen, das entzückende Boudoir der Königin, viele Napoleons als Bilder und Büsten. Das 19. Jahrhundert, sonst weiter entfernt als manches davor, ist hier ganz nah. Arenenberg gehört jetzt dem Kanton Thurgau – Eugénie hat es verschenkt.
Hagenwil: Schlossbesuch zur Kaffeezeit
Ein Rudolf von Hagenwil soll 1227 Turm und Weiherhaus des Schlosses gebaut haben, um es 37 Jahre später mit Hof und Weinberg dem Abt von St. Gallen zu schenken. Heirat und Kriege, die Unruhen der Reformationszeit und die Gegenreformation haben das bewegte Schicksal des Schlosses bestimmt.
Mit Auflösung des Klosters St. Gallen im Jahre 1803 wurde auch Schloss Hagenwil verkauft und gelangte so in den Besitz der Familie Angehrn, die in vielen Generationen viel für den Erhalt des Schlosses getan hat. Das intakte Gemäuer wird vom Wasser des Schlossgrabens umspült. Die Zugbrücke, inzwischen starr verankert, bringt Besucher trockenen Fußes in die Anlage. Dort dominiert der altehrwürdige Turm mit meterdicken Mauern, teils auf römischem Fundament. Balkendecke und Steinboden im Rittersaal zeigen: Hier bei Hofe geht es nüchtern zu. Seit 1958 sorgt das Café im Biedermeier-Stil für einen gemütlichen Kontrapunkt und Wohlbehagen in Hagenwil.
Welche Hotels am Bodensee sind empfehlenswert?
Die Wahl der Unterkunft spielt eine wichtige Rolle für die Urlaubsgestaltung am Bodensee. Ob Familienurlaub, romantische Auszeit oder Aktivurlaub – für jedes Konzept gibt es passende Hotels, die Komfort und Service bieten.
Übernachtungsmöglichkeiten für Familien
Für Familien mit Kindern ist ein direkter Strandzugang von Vorteil, um spontan baden gehen zu können. Ein vielfältiges Sport- und Freizeitprogramm sowie geräumige Familienzimmer sind ebenfalls wichtig. Das Hotel Zur Winzerstube in Hagnau erfüllt diese Kriterien mit privatem Hotelstrand, Wassersportmöglichkeiten, Minigolf und Fahrradverleih. Das Restaurant bietet spezielle Kindermahlzeiten. Ebenfalls familienfreundlich ist das Hotel Residenz Seeterrasse in Wangen, direkt am Ufer gelegen, mit Strandtüchern, Sportaktivitäten (Radfahren, Angeln, Kanusport), einem Kinderspielplatz und kinderfreundlichem Buffet.
Wellnesshotels für entspannte Tage
Ein Wellness-Urlaub am Bodensee lässt sich hervorragend im Sentido Seehotel Am Kaiserstrand in Lochau (Österreich) verbringen. Es bietet Innen- und Außenpool sowie einen 900 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine. Ein Fitnessraum steht den Gästen des Vier-Sterne-Hauses zur Verfügung. Im Sommer ist der kostenfreie Zutritt zum Badehaus am Kaiserstrand inklusive. Optional können Massagen und Schönheitsbehandlungen gebucht werden. Das Bodensee-Hotel Sonnenhof in Kressbronn bietet ebenfalls vier Sterne und umfasst Pool, eigenen Hotelstrand, Fitnessraum, Spa-Bereich mit Sauna und Massagecenter mit individuellen Anwendungen.
Hotels für Aktivurlauber und Sightseeing-Freunde
Wer einen abwechslungsreichen Allround-Urlaub am Bodensee mit sportlichen Aktivitäten, Erholung und Sightseeing verbringen möchte, findet im Seevital Hotel Schiff in Langenargen eine gute Wahl. Direkt am See gelegen, bietet es eine wunderbare Aussicht und vielfältige Sportmöglichkeiten (Wassersport, Wandern, Fahrradverleih). Sehenswürdigkeiten wie Lindau und die Blumeninsel Mainau sind ohne lange Fahrstrecken erreichbar. Erholung bietet der ausgedehnte Spa-Bereich. Die Gourmetküche des Vier-Sterne-Hotels serviert vorwiegend saisonale Gerichte und regionale Produkte.
Welche besonderen Erlebnisse gibt es am Bodensee?
Der Bodensee hält für Besucher besondere Erlebnisse bereit, die von atemberaubenden Flugtouren bis hin zu entspannten Bootsfahrten reichen. Diese Aktivitäten bieten neue Perspektiven auf die Region und unvergessliche Momente.
Konstanz: Den Bodensee aus der Vogelperspektive erleben
Ein Flug vom Flugplatz Konstanz über den Bodensee bleibt in Erinnerung. Vier Routen stehen von 8 Uhr an zur Wahl. Die erste ist bereits ein Erlebnis: Der Blick auf die gewachsene Konstanzer Altstadt, das waldige Wellenspiel des Bodanrückens, das Bukett der Mainau und die grüne Reichenau. Der Bodensee lässt sich erst aus der Luft wirklich begreifen. Der kleine Bodenseeflug führt weiter nach Meersburg, Friedrichshafen, Romanshorn und zurück nach Konstanz. Der große Bodenseetrip ist schon eine Meerumrundung. Wer den Alpen auf Niveau begegnen möchte, wählt Flug Nr. 4: Gipfelfreuden ohne Bergsteigerleiden. Übrigens: Zum Fliegen am Bodensee gehören immer drei. Und zwei davon sind Passagiere.
Romanshorn: Romantische Stunden am Wasser
Wie eine vorwitzige Nase schiebt sich das Eckchen Schweiz – auf dem Romanshorn es sich gemütlich gemacht hat – in den See hinein. Genau an dieser Stelle, wo sich See und Nase treffen, liegt die Seele Romanshorns. Hier erstreckt sich der neue, sehr gepflegte und idyllische Seepark zwischen Schwimmbad und Bootshafen und verbindet so zwei überaus erlebenswerte Punkte der Stadt.
Im Schwimmbad kann zwischen vier Becken gewählt und die Plansch-Pausen im Restaurant oder bei Minigolf verbracht werden. Wer nicht mit dem eigenen Boot gekommen ist, kann Boots- und Segelhafen links liegen lassen und zum Mietsteg im Haupthafen neben der Autofähre gehen. Dort können Tret- und Ruderboote, sowie Motorboote (bis 6 PS führerscheinfrei) gemietet werden, um den Bodensee vom Wasser aus zu erleben. Bei abendlichen Tanzfahrten stoßen zusätzlich Romanshorner Musiker ins Horn.
Häufige Fragen zu Urlaubszielen am Bodensee
Welche Städte am Bodensee bieten historische Sehenswürdigkeiten?
Historisch besonders sehenswert sind Tettnang mit seinen barocken Schlössern der Grafen von Montfort, Lindau mit seiner malerischen Altstadt und den historischen Türmen, sowie Überlingen mit gut erhaltenen mittelalterlichen Schutzbauten und Patrizierhäusern.
Welche Inseln im Bodensee sind empfehlenswert für einen Tagesausflug?
Für Tagesausflüge sind die Insel Mainau und die Insel Reichenau besonders empfehlenswert. Mainau ist bekannt für ihre prächtigen Gärten und Blumenarrangements, während Reichenau mit ihren drei über 1000 Jahre alten Kirchen und als UNESCO-Weltkulturerbe besticht.
Wo kann man am Bodensee besondere Museen besuchen?
Besondere Museen finden sich in Eigeltingen mit dem Fasnachtmuseum, das die alemannische Fasnet lebendig hält, in Salem mit dem Feuerwehrmuseum im ehemaligen Spritzenhaus des Klosters, und in Uhldingen-Mühlhofen mit den rekonstruierten Pfahlbauten aus Stein- und Bronzezeit.
Gibt es am Bodensee gute Möglichkeiten zum Radfahren mit Aussicht?
Ja, in Ludwigshafen können Fahrräder gemietet werden, um die Umgebung zu erkunden, beispielsweise auf Touren zum Bodanrücken oder nach Überlingen. Auch der Thurberg bei Weinfelden bietet wunderschöne Radwege durch Weinberge mit Panoramablicken auf die Alpen.
Welche besonderen Erlebnisse abseits der üblichen Touristenpfade gibt es am Bodensee?
Ein besonderes Erlebnis ist ein Flug über den Bodensee ab Konstanz, der eine einzigartige Perspektive auf die Region bietet. Auch das Schloss Arenenberg in Mannenbach ist ein besonderer Ort, der Einblicke in die Wohnkultur der napoleonischen Ära gewährt.