Alles Wissenswerte zur Schnorchelmaske

Die wichtigsten Antworten zum Thema Schnorchelmaske

Gerade im Urlaub freuen sich viele Deutsche darauf, tauchen zu gehen. Die faszinierende Unterwasserwelt, die nur die wenigsten zu Gesicht bekommen, Schwärme voller Fische, die Sie vorher noch nie gesehen haben oder einfach die Abkühlung nach einem heißen Tag sind Argumente, mit denen Tauch-Enthusiasten Ihre Leidenschaft häufig begründen. Das wichtigste Utensil, damit der eigene Tauchgang zum Erlebnis wird, stellt dabei eine Schnorchelmaske dar. Alles Wissenswerte zu diesem Thema erfahren Sie hier.

Was ist eigentlich eine Schnorchelmaske?

Als eine Schnorchelmaske wird die Kombination aus einer Taucherbrille und einem Schnorchel bezeichnet. Die größte Herausforderung, mit der Hobby- und ambitionierte Profi-Taucher bei einem Tauchgang konfrontiert werden, stellt das Atmen unter Wasser dar. Frühere Modelle zeichneten sich dadurch aus, dass der Schnorchel in den Mund gesteckt wurde, und die klare Sicht durch die Taucherbrille entstand. Neuere Modelle verzichten nun darauf, den Schnorchel in den Mund stecken zu müssen, stattdessen umschließt die Taucherbrille das gesamte Gesicht und am Kopfansatz beginnt nun der Schnorchel, so dass Sie mit einer neueren Schnorchelmaske wie an Land atmen können.

Wie funktioniert eine Schnorchelmaske?

Aufgrund der vergrößerten Taucherbrille ist nun eine 180 Grad Sicht möglich, die bei den früheren Modellen so nicht realisiert werden konnte. Ein integriertes Belüftungssystem sorgt dafür, dass die Schnorchelmaske beim Tauchgang im Urlaub nicht beschlägt und so jederzeit eine gute Sicht gewährleistet ist. Eine große Gefahr stellt Wasser, das in den Schnorchel gelangt dar. Mithilfe eines kleinen Einbaus, einem sogenannten Schwimmer, wird dieses Risiko vermieden. Wer seinen Tauchgang mithilfe spezieller Unterwasser-Kameras aufzeichnen möchte, für den lassen sich gute Exemplare mit einer entsprechenden Ausrüstung versehen.

Doch wie können Sie nun unter Wasser mithilfe einer Schnorchelmaske atmen? Durch eine spezielle Bauweise strömt frischer Sauerstoff von oben in die Maske hinein. Der ausgeatmete, also verbrauchte Sauerstoff, entweicht dagegen nach außen über spezielle Verbindungen, die mit Silikon beschichtet sind und anschließend in den Schnorchel geleitet wird. Diese spezielle Luftzirkulation verhindert das Beschlagen der Schnorchelmaske, dass für viele Taucher in der Vergangenheit ein großes Ärgernis darstellte und sicherlich der Grund dafür ist, dass nicht jeder von dieser Art der Freizeitgestaltung überzeugt ist.

Welche Größen gibt es und was sollte beim Tragen einer Schnorchelmaske beachtet werden?

Grundsätzlich gibt es eine Schnorchelmaske in jeder Größe für Groß und Klein. Da eine Maske die Partie von der Unterseite des Kinns bis zum Ende der Nase bedeckt, sollten Kinder, deren Abstand geringer als 10cm ist, entsprechend die Größe XS wählen. Eltern sollten deshalb vor dem Kauf diese Partie einmal ausmessen, denn anhand dieser Größe entscheidet sich das Modell. Beim Tragen sollte darauf geachtet werden, dass die Maske den Bereich zwischen Kinn und Nase vollständig abdeckt. Nur so ist die volle Funktionsfähigkeit gewährleistet.

Eignet sich eine Schnorchelmaske zum Tauchen?

Eine Schnorchelmaske ist grundsätzlich für eine Tiefe von maximal zwei bis drei Metern konzipiert. Deshalb sollten Taucher von einer solchen Maske absehen. Der Grund hierfür liegt in dem zunehmenden Druck unter Wasser, der alle zehn Meter um ein Bar zunimmt und deshalb nach 20 Metern schon den Druck eines normalen Autoreifens erreicht. Dieser Druck wirkt auf das Gesicht und wird als relativ unangenehm empfunden, da sich dieser auf das gesamte Gesicht verteilt. Auch steigt das Risiko, dass Wasser in den Schnorchel gerät und so Ihr Atmungsprozess gefährdet wird, was sich wiederum als sehr gefährlich und sehr unangenehm erweisen kann.

Ist ein Druckausgleich mit einer Schnorchelmaske möglich?

Der zunehmende Druck unter Wasser stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr beim Tauchen dar. Bei der Verwendung einer Schnorchelmaske kann dieses Problem leicht zu einer Belastung für das Trommelfell werden, denn ein Druckausgleich ist nicht so leicht möglich. Dieser wird in der Regel dadurch erreicht, dass mithilfe einer Hand die eigene Nase zugehalten wird, dies aber aufgrund der sehr enganliegenden Maske unter Wasser eine komplizierte Herausforderung darstellt. Deshalb sollten Sie darauf achten, nicht zu tief hinunter zu tauchen, denn den Druck von 0,3 Bar, der in einer Tiefe von etwa drei Metern herrscht, ist der menschliche Körper noch in der Lage zu kompensieren.

Vor- und Nachteile einer Schnorchelmaske

Den größten Vorteil stellt sicherlich das Verhindern des Eindringens von Wasser in die Maske dar. Deshalb kann jeder, der nicht tiefer als drei Meter untertaucht, problemlos unter Wasser atmen. Auch das eine neuere Maske selbst bei langen Tauchgängen nicht beschlägt, ist als ein großer Vorteil anzusehen. Auch der große Komfort, der sich aus dem neuen Design ergibt, ermöglicht langes Schnorcheln. Nachteilig wirkt sich dagegen der fehlende Druckausgleich aus. Deshalb sind Tauchgänge, die mehr als drei Meter unterhalb der Wasseroberfläche stattfinden, absolut nicht zu empfehlen.

Die Verwendung von Unterwasserkamera und Actioncam

Wie bereits berichtet wurde, kann das eigene Schnorcheln mithilfe einer wasserdichten Unterwasserkamera oder Actioncam aufgezeichnet werden. Durch speziell hierfür entwickelte Aufsätze werden Sie dabei kaum eine Veränderung und vor allem keine Beeinträchtigung spüren. Da immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen, gibt es inzwischen eine ganze Bandbreite an Modellen und hierfür passenden Aufsätzen für Kameras, damit das Schnorchel Erlebnis aus dem Urlaub immer wieder zu Hause angesehen werden kann.

Damit die Maske lange hält: Praktische Pflegetipps

Damit Sie möglichst lange das Vergnügen mit einer Schnorchelmaske haben, sollte diese regelmäßig gesäubert werden. Hierfür wird lediglich etwas Spülmittel benötigt und ist auch nicht jeden Tag durchzuführen, sondern erst nach einer Woche Nutzung oder nachdem die Maske lange Zeit nicht mehr genutzt wurde, beispielsweise zwischen zwei Urlauben. Wenn der Schnorchel verstopft sein sollte, muss er unter einen kräftigen Wasserstrahl gehalten werden. Anschließend sollte der Schnorchel mit warmen Wasser abgespült werden, um alle Reste zu entsorgen.

Worauf sollte beim Kauf der Schnorchelmaske geachtet werden?

Wichtigstes Kriterium beim Kauf einer Maske sollte die richtige Größe sein. Auch ein hoher Tragekomfort sollte gewährleistet sein. Auch empfiehlt es sich, nicht sofort mit dem besten Modell anzufangen. Für Anfänger, die nur im flachen Wasser schnorcheln, reicht schon ein einfaches Modell, um erste Erfahrungen zu sammeln. Wenn Sie dann auf den Geschmack gekommen sind, können Sie immer noch teurere, dementsprechend höherwertige Produkte kaufen.